Bushido
Tacx

Trainingstipps von Tom Steels

Der Bushido ist der perfekte Ergotrainer, um zu Hause fokussiert und effektiv zu trainieren. Doch wie funktioniert das eigentlich? Als Trainer des Quick Step Radteams arbeitet der ehemalige Radrennmeister Tom Steels täglich mit dem Bushido. Hier sind seine Tipps für ein erfolgreiches Training.

Der Bushido hat zwei entscheidende Vorteile. Das Fahrgefühl auf diesem Ergotrainer kommt dem einer realen Straßenfahrt sehr nahe. Das Warmfahren kann mit hoher Leistung erfolgen. Und was ebenfalls sehr wichtig ist: Am Lenkercomputer können Sie Ihr Aufwärmprogramm vorprogrammieren. Unsere Fahrer finden sich immer extrem schnell mit dem Bushido zurecht: Einfach das Trainingsprogramm starten und ab geht die Post. Davon kann jeder profitieren. Für jemanden, der wenig Zeit hat und trotzdem effektiv trainieren will, ist der Bushido das perfekte Gerät."

Voreingestellte Programme
"Vor einem Zeitfahren sollte man sich ungefähr 30 Minuten lang warmfahren. Dadurch wird der Körper optimal auf die folgende starke Belastung vorbereitet. Damit Sie sich nicht überlasten, sollten Sie beim Warmfahren immer einen Herzfrequenzmesser benutzen. Und die Fahrleistung immer an Ihre ganz persönlichen Voraussetzungen anpassen. Deshalb ist es so wichtig, mit voreingestellten Programmen zu fahren. Nach einem problemlos bewältigten Training können Sie schließlich grundsätzlich davon ausgehen, dass Sie es auch beim nächsten Mal gut schaffen werden. Erstellen Sie sich z. B. Programme für unterschiedliche Trainingseinheiten wie Sprint- und Ausdauertraining."

"Für einen Profi ist die Dauer des Trainings natürlich wichtig. Wer sein Fahrrad dagegen nicht ganz so oft bewegt, kann seine Kondition schon verbessern, wenn er dreimal in der Woche je eine halbe Stunde trainiert. So lange dabei natürlich stets die maximale Herzfrequenz beachtet wird. Wenn Sie nicht so viel Zeit haben, können Sie sich auf dem Bushido fünf Minuten lang aufwärmen, danach 20 Minuten intensiv trainieren und die letzten fünf Minuten zum Abkühlen nutzen.

Tom Steels und Kevin de Weert


Das mag jetzt sehr gekürzt erscheinen, aber vor allem kommt es auf die Intensität und Qualität des Trainings an. Wenn es sich nachher gut anfühlt, war es eine gute Trainingseinheit."

"Der ultimative Tipp für eine erfolgreiche Trainingseinheit? Fahren Sie in der letzten Minute der Trainingseinheit nie mit Höchstleistung. Die letzten fünf Minuten müssen Sie als Abkühlphase nutzen, damit sich Ihre Herzfrequenz normalisieren kann."

Powertec
Tom Steels ist auch die treibende Kraft hinter Powertec. Diese Software misst Leistung (Watt), Umdrehungen und Herzfrequenz und analysiert mithilfe dieser Daten die Trainingseinheiten der Fahrer. "Das Ergebnis ist die maximale Leistung, mit der ein Fahrer über fünf Minuten fahren kann", erklärt Tom Steels. "Mit diesem Wissen können wir dann ein noch besseres und spezifischeres Trainingsprogramm für den Bushido erstellen."
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